bAVProfis.de: Steuer / Gesetz / Urteil

Betriebliche Sozialleistungen

Wichtige Informationen und Urteile über die betrieblichen Sozialleistungen

Urteil / Arbeitsrecht:

Betriebliche Altersversorgung bAV
Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung (bav) durch Entgeltumwandlung (§ 1a BetrAVG)

Sehr geehrte Leserinnen,
sehr geehrter Leser,

anbei dürfen Wir, die bAVProfis, Sie über ein aktuelles Rechtsurteil informieren. Selbstverständlich können Sie dieses jederzeit aus unserer Kundendatenbank entnehmen. Als Kunde der www.bavprofis.de können Sie diese Information über Ihren Kundenabruf beziehen. Sollten Sie derzeit diese Dienstleistung noch nicht nutzen, können Sie diese bei uns beantragen.

Sind Sie noch kein Kunde unseres Hauses und Ihr aktueller Berater verfügt leider nicht über das notwendige Expertenwissen in der betrieblichen Sozialleistung, können Sie diese Dienstleistung ebenfalls beantragen.

Thema: Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung (bAV) durch Entgeltumwandlung (§ 1a BetrAVG)
Seit dem 01.01.2002 hat jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung (bAV) durch Entgeltumwandlung (§ 1a BetrAVG). Ein Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber verlangen, dass von seinem künftigen Entgeltansprüchen (Bruttogehalt) bis zu 4 vom Hundert der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (DRB) durch Entgeltumwandlung für seine betriebliche Altersversorgung (bAV)verwendet werden.

Die Durchführung des Anspruchs des Arbeitnehmers wird durch eine Vereinbarung (Arbeitsrecht: Entgeltumwandlungsvereinbarung - Erweiterung seines Arbeitsvertrages) geregelt.

Ist der Arbeitgeber zu einer Durchführung über einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse (§1b Abs. 3) bereit, ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) dort durchzuführen.

Soweit der Anspruch geltend gemacht wird, muss der Arbeitnehmer jährlich einen Betrag in Höhe von mindestens einem Hundertsechzigstel der Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 des SGB IV für seine betriebliche Altersversorgung (bAV) verwenden.

Soweit der Arbeitnehmer Teile seines regelmäßigen Entgelts für betriebliche Altersversorgung (bAV) verwendet, kann der Arbeitgeber verlangen, dass während eines laufenden Kalenderjahres gleich bleibende monatliche Beiträge verwendet werden.

Besteht ein Durchführungsweg (§ 3 Nr. 63 EStG) (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds) der betrieblichen Altersversorgung (bAV) durch Entgeltumwandlung, ist der Anspruch des Arbeitnehmers auf Entgeltumwnadlung erfüllt.

Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit seinen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung über die Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds nach dem §§ 10a, 82 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes umzusetzen. Selbstverständlich muss der vorgegebene Durchführungsweg des Arbeitgebers verwendet werden. Diese Voraussetzung können bei Arbeitgeber abgerufen werden.

Falls der Arbeitnehmer bei fortbestehendem Arbeitsverhältnis kein Entgelt erhält, hat er das Recht, die Versicherung oder Versorgung mit eigenen Beiträgen fortzusetzen.

Der Arbeitgeber steht auch für die Leistungen aus diesen Beiträgen ein. Die Regelungen über Entgeltumwandlung gelten entsprechend.



Ansprechpartner für Rückfragen und Lizenzinhaber: A.S. ASSEKURANZ SERVICE GMBH
OLIVER VELLEMAN
TÜV-SÜD zertifizierter Berater für die betriebliche Altersversorgung (bAV)
Registrierter Finanz- und Versicherungsmakler
Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der betrieblichen Altersversorung e.V.
Die bAVProfis - Ihr Partner für die betrieblichen Sozialleistungen (bSL)
www.bavprofis.de
A.S. Assekuranz Service GmbHTel: 089 / 641 00 65Fax: 089 / 641 00 68