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Betriebliche Krankenversorgung bKV
Der Selbstbehalt in der privaten Krankenversicherung (PKV) ist nicht als Sonderausgaben in der Einkommenssteuer abziehbar
Urteil-FG 15.08.2013 - 15 K 1858/12 - Revision abhängig (BFH-Az. VI R 29/14))


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Thema: Der Selbstbehalt von einer privaten Krankenversicherung (PKV) kann nicht als Sonderausgaben in der Einkommenssteuer
                abgezogen werden.

Krankenversicherungsbeiträge der privaten Krankenversicherung (PKV) können nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a EStG als Sonderausgaben geltend gemacht werden, wenn sie weder als Betriebsausgaben, noch als Werbungskosten behandelt worden sind.

Der Selbstbehalt in der privaten Krankenversicherung (PKV), der für eine Reduzierung des zu zahlenden Beitrages sorgt, kann laut dem Finanzgericht Köln vom 15.08.2013 - 15 K 1858/12, nicht im Rahmen der privaten Krankenversicherungsbeiträge als Sonderausgaben abzugsfähig berücksichtigt werden.

Hieraus erfolgt die Ableitung, dass nur solche Ausgaben zu den Beiträgen der privaten Krankenversicherung (PKV) gehören können, die zumindest im Zusammenhang mit der Erlangung des Krankenversicherungsschutzes stehen und als Versorgungsschutz  dienen.

Leistungen der Eigenbeteiligungen oder Selbstbehalte sind somit keine Beiträge zur privaten Krankenversicherung (PKV, Urteil-BFH 18.07.2012 - X R 41/11 / Praxispauschale bei der gesetzlichen Krankenversicherung, die zum 01.01.2014 eingestellt worden ist).

Ein hoher Selbstbehalt reduziert den zu zahlenden privaten Krankenkassenbeitrag (PKV) und somit reduzieren sich die Sonderausgaben und belasten voraussichtlich die außergewöhnlichen Belastungen.

Das sollte bei der steuerlichen Betrachtung berücksichtigt werden.



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OLIVER VELLEMAN
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