DEINE ALTERSVORSORGE IST WIE EIN FUßBALLSPIEL, SPIELST DU OHNE PLAN?

ALTERSVORSORGE WIE FUßBALL: WARUM OHNE TAKTIK DER ABPFIFF BÖSE ENDEN KANN

WARUM IHRE ALTERSVORSORGE MEHR MIT FUßBALL ZUN TUN HAT, ALS SIE GLAUBEN!

WARUM GLEICHT DIE ALTERSVORSORGE EINEM FUßBALLSPIEL?
@bAVPROFIS® - ALTERSVORSORGE IST WIE EIN FUßBALLSPIEL

90 MINUTEN FUßBALL, 40 JAHRE RENTE: WARUM DIE TAKTIK, STRATEGIE UND DER RICHTIGE TRAINER DEN UNTERSCHIED AUSMACHEN!

Stellen Sie sich vor, die deutsche Nationalmannschaft wäre bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 ohne Trainer, ohne Taktik, ohne Strategie und ohne klare Aufstellung auf den Platz gegangen.

Wie groß wäre die Chance auf einen Sieg gewesen?

Wahrscheinlich gleich null. Denn selbst die besten Fußballspieler der Welt können ohne Plan, Vorbereitung und Führung nicht ihr Potential entfalten.

Doch genau so gehen viele Menschen ihre Altersvorsorge an. Sie hoffen, dass am Ende alles gut wird, ohne eine klare Strategie für ihre finanzielle Zukunft zu haben.

Die entscheidende Frage lautet: Würden Sie ein WM-Finale ohne Taktik bestreiten? Warum sollte das in Ihrer Altersvorsorge so ablaufen?

WARUM KANN MAN DIE ALTERSVORSORGE MIT EINEM FUßBALLSPIEL VERGLEICHEN?

DIE ALTERSVORSORGE DAS FUßBALLSPIEL IHRES LEBENS

Stelle Dir vor, das Fußballspielfeld bildet Dein gesamtes Leben ab.

Das Spiel dauert 90 Minuten. Mit Verlängerung 120 Minuten und wenn nötig entscheidet das Elfmeterschießen über Sieg und Niederlage.

Jede Minute und 34 Sekunden auf der Stadionuhr entspricht einem Lebensjahr. Zur Halbzeit bist Du bereits 33,5 Jahre alt. Die zweite Halbzeit läuft oft schneller als man denkt. In der ersten Spielminuten denkst Du noch nicht an das Spielende. Du konzentrierst Dich auf Ausbildung, Karriere, Familie und die täglichen Herausforderungen. Doch die Uhr läuft unaufhaltsam weiter.

Mit dem Schlusspfiff endet Deine aktive Erwerbsphase und der Ruhestand beginnt.

Der renommierte Versicherungsmathematiker, Herr Professor Dr. Jochen Ruß betrachtet das Leben kompakter: Die erste Halbzeit steht für das Erwerbsleben, die zweite Halbzeit für die Rentenphase.

Doch genau an diesem Punkt greift die Fußball-Metapher noch weiter.

Denn anders als bei einem Fußballspiel kennt niemand die tatsächliche Länge seiner persönlichen, zweiten Halbzeit. Nach den regulären 90 Minuten kann eine Verlängerung von weiteren 30 Minuten folgen. Und wenn das Spiel immer noch nicht entschieden ist, geht es ins Elfmeterschießen.

Genauso verhält es sich mit dem Ruhestand.

Niemand kann heute zuverlässig vorhersagen, ob er 73, 89 oder sogar über 100 Jahre alt wird. Die Lebensdauer ist eine der größten Unbekannten in jeder Ruhestandsplanung. Wer seinen Ruhestand finanziell nur bis zu einem bestimmten Alter plant, geht ein erhebliches Risiko ein.

Die französische Rekordhalterin Jeanne Calment wurde sogar 122 Jahre alt. Für viele Menschen wäre eine derart lange Rentenphase finanziell kaum kalkulierbar gewesen. Auch da hatte die älteste Frau der Welt, die optimale Taktik und den richtigen Trainer für die lebenslangen Renteneinkünfte.

Die entscheidende Hausforderung lautet daher nicht nur: Wie viel Kapital benötige ich zum Rentenbeginn?

Sondern vielmehr: Reicht mein Vermögen auch dann noch aus, wenn das Spiel in die Verlängerung geht, oder sogar ins Elfmeterschießen?

Wer diese Frage nicht beantwortet, spielt eines der wichtigsten Spiele seines Lebens ohne taktischen Plan.

WAS HABEN DIE 11 FUßBALLSPIELER MIT DER ALTERSVORSORGE ZU TUN?

Jede erfolgreiche Fußballmannschaft lebt vom Zusammenspiel unterschiedlicher Spieler mit klaren Aufgaben. Genauso verhält es sich mit deiner Altersvorsorge. Nur wenn alle Bausteine zusammenwirken, entsteht ein starkes Team für die Zukunft.

Der Torwart und die Abwehr - Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV - Schicht 1)

Torwart und Abwehr bilden das Fundament jeder Mannschaft. Sie sorgen für die Stabilität und schützen vor Rückschlägen. Dennoch können sie ein Spiel nicht allein gewinnen.

In der Altersvorsorge übernimmt die gesetzliche Rentenversicherung genau diese Rolle. Sie schafft eine wichtige Grundabsicherung und bildet die Basis deiner finanziellen Vorsorge im Ruhestand. Allerdings reicht diese Absicherung für die meisten Menschen nicht aus, um ihren gewohnten Lebensstandard im Alter dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Deshalb sollte die gesetzliche Rentenversicherung als wichtiger Grundpfeiler betrachtet werden, nicht jedoch als einzige Vorsorgelösung. Erst das Zusammenspiel weiterer Vorsorgebaustein macht deine persönliche Altersvorsorge komplett und sorgt für eine starke Aufstellung im Ruhestand.

Die gesetzliche Rentenversicherung hält viele Bälle, gewinnt das Spiel aber nicht allein. Für enorme finanziellen erfolgreichen Ruhestand braucht es das Mittelfeld und den Sturm.

Das Mittelfeld - Die betriebliche Altersvorsorge (bAV / Schicht 2)

Mit einem starken Mittelfeld gewinnt man fast jedes Spiel. Es verbindet die Abwehr mit dem Angriff, sorgt für Stabilität und schafft die Grundlage für erfolgreiche Spielzüge.

In deiner Altersvorsorge übernimmt die betriebliche Altersvorsorge (bAV) genau diese Rolle. Sie ergänzt die gesetzliche Rentenversicherung und stärkt deine finanzielle Absicherung im Alter gezielt und effektiv.

Ein besonderer Vorteil: Durch staatliche Förderung, Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse sowie den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss startest du bereits mit einem Vorsprung in das speil deiner Altersvorsorge. So fließt oft mehr Geld in deinen Vermögensaufbau, als du selbst aufwendest.

Zusätzlich übernimmt dein Arbeitgeber in vielen  Fällen die Auswahl und Organisation der betrieblichen Vorsorgelösung. Dadurch profitierst du von einer professionell aufgestellten Strategie, ohne dich selbst um alle Details kümmern zu müssen.

Wie ein stark besetztes Mittelfeld bringt die betriebliche Altersvorsorge Struktur, Stabilität und Dynamik in dein Vorsorgekonzept. Sie verbindet die Grundabsicherung mit dem Vermögensaufbau und schafft die Voraussetzungen dafür, deinen Lebensstandard auch im Ruhestand zu sichern.

Ein starkes Mittelfeld entscheidet oft über den Sieg oder Niederlage. Die betriebliche Altersvorsorge ist deshalb einer der wichtigsten Spieler in deinem Altersvorsorge-Team.

Der Sturm - Die private Altersvorsorge (pAV / Schicht 3)

Der Sturm sorgt für die entscheidenden Tore. Er ist offensiv ausgerichtet, nutzt Chancen und macht den Unterschied zwischen einem guten und einem erfolgreichen Spiel.

In deiner Altersvorsorge übernimmt die private Altersvorsorge (pAV) diese Rolle. Sie bietet die Möglichkeit, individuell Vermögen aufzubauen und zusätzlich Erträge zu erzielen. Im Vergleich zu den anderen Vorsorgebausteinen stehen hier häufig Flexibilität und Renditechancen stärker im Vordergrund. Je nach anlageform können jedoch auch größere Wertschwankungen und Risiken entstehen.

Zu den Torjägern der privaten Altersvorsorge zählen beispielsweise:

  • Aktien und Aktienfonds
  • ETF-Sparpläne
  • Private Rentenversicherungen
  • Immobilien
  • weitere individuelle Kapitalanlagen

Diese Bausteine lassen sich flexibel an die persönlichen Ziele, den Anlagehorizont und die Risikobereitschaft anpassen. Sie können dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen und den gewünschten Lebensstandard im Ruhestand langfristig zu sichern.

Das Erfolgsrezept: Das Zusammenspiel aller Mannschaftsteile

Eine Fußballmannschaft mit nur einem Spieler kann kein Spiel gewinnen. Erst das Zusammenspiel von Abwehr, Mittelfeld, Sturm und dem Trainer macht ein Team erfolgreich.

Genauso verhält es sich mit der Altersvorsorge:

  • Die gesetzliche Rentenversicherung bildet die Grundabsicherung.
  • Die betriebliche Altersvorsorge sorgt für die Stabilität und zusätzliche stärke der Rendite.
  • Die private Altersvorsorge schafft höhere Renditechancen und zusätzliche finanzielle Freiheit.

Erst wenn alle drei Bereiche sinnvoll zusammenspielen, steht ein starkes Vorsorge-Team mit guter Chance auf einen finanziell erfolgreichen Ruhestand.

Nicht der einzelne Spieler entschiedet das Spiel, sondern die richtige Mannschaftsaufstellung, die durch den professionellen Trainer geführt wird.

WER IST DER GEGNER IN DER ALTERSVORSORGE?

Jeder gute Trainer analysiert seinen Gegner vor dem Anpfiff. Nur wer die Herausforderung kennt, kann die richtige Strategie entwickeln und sein Team erfolgreich aufstellen. Doch wer ist eigentlich der Gegner bei der Altersvorsorge?

Gegner NR. 1 - Die Rentenlücke

Einer der größten Gegner ist die Rentenlücke.

Die Rentenlücke beschreibt die Differenz zwischen dem Einkommen (Bruttoeinkommen), das du kurz vor dem Ruhestand zur Verfügung hast, und der gesetzlichen Rente (Regelaltersrente vor Steuer), die du später tatsächlich erhältst. Viele Menschen vergleichen ihr heutiges Einkommen mit einer aktuellen Rentenprognose. Entscheidend ist jedoch der Vergleich zwischen dem letzten Einkommen vor Renteneintritt und der tatsächlichen Altersrente.

Für die meisten Arbeitnehmer entsteht dadurch eine erhebliche Versorgungslücke. Häufig beträgt diese 40 bis 60 Prozent des letzten Nettoeinkommens.

BEISPIEL:

Verdient jemand heute 4.000 € netto im Monat, kann die gesetzliche Altersrente je nach persönlicher Erwerbsbiografie später beispielsweise nur etwas 1.600 € bis 2.000 € vor Steuer monatlich betragen. Die Differenz muss aus anderen Einkommens- und Vorsorgequellen gedeckt werden.

Warum ist die Rentenlücke so gefährlich?

Die Rentenlücke entsteht schleichend und wird oft unterschätzt. Gleichzeitig bleiben viele Ausgaben auch im Ruhestand bestehen:

  • Wohnen und Nebenkosten
  • Lebensmittel und Mobilität
  • Freizeit und Reisen
  • Gesundheits- und Pflegekosten
  • Unterstützung von Familie und Angehörigen

Wer diese Lücke nicht rechtzeitig schließt, muss seinen Lebensstandard im Alter häufig deutlich anpassen.

Hinzu kommt, dass in vielen Prognosen zukünftige Entwicklungen des Rentensystems, demografische Veränderungen oder mögliche Anpassungen des Rentenniveaus noch nicht vollständig berücksichtigt sind. Deshalb gewinnt die ergänzende betriebliche und private Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung.

Die Rentenlücke ist der erste große Gegner deiner Altersvorsorge. Wer früh erkennt und gezielt vorsorgt, verschafft seinem Team einen entscheidenden Vorteil für das Spiel im Ruhestand.

Gegner NR. 2 - Die Inflation

Ein guter Trainer kennt nicht nur seine direkten Gegenspieler, sondern auch die äußeren Bedingungen, die ein Spiel beeinflussen können. In der Altersvorsorge gehört die Inflation zu den gefährlichsten Gegner, denn sie arbeitet oft unbemerkt im Hintergrund.

100 Euro heute sind in 20 Jahren nicht mehr 100 Euro wert.

Zwar bleibt der Betrag auf dem Konto gleich, doch die Kaufkraft nimmt mit der Zeit ab. Für das gleiche Geld kann man sich in Zukunft weniger leisten.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt das deutlich:

  • Eine Breze kostete Mitte der 1980er-Jahre etwa 0,15 Euro (umgerechnet von 0,30 DM).
  • Im Jahr 2026 kostet eine Breze je nach Region bereits 1 bis 2 Euro (umgerechnet von 1,30 DM).

Schon ausgerechnet um wieviel Prozent die Breze in diesen 47 Jahren teurer geworden wurde?

Warum ist das für die Altersvorsorge so wichtig?

Wer heute seinen zukünftigen Finanzbedarf plant, darf nicht nur auf die Höhe seiner späteren Rente schauen. Entscheidend ist auch, was man sich von diesem Geld tatsächlich leisten kann.

Eine Rente von 3.000 Euro mag heute ausreichend erscheinen. Wenn die Preise jedoch über Jahrzehnte steigen, kann derselbe Betrag im Ruhestand deutlich weniger wert sein.

Die Inflation ist deshalb ein Gegner, der nicht einmalig angreift, sondern über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich an deiner Kaufkraft nagt.

Was ist die taktische Antwort auf die Inflation?

Um die Inflation zu besiegen, braucht dein Altersvorsorge-Team Spieler, die langfristig Wachstum erzielen können. Deshalb sind renditeorientierte Bausteine, wie die betriebliche Altersvorsorge und private Lebensstandardsicherung wichtige Ergänzungen zur gesetzlichen Rente.

Die Inflation nimmt Dir nicht dein Geld, sie nimmt dir die Kaufkraft deines Geldes. Wer diesen Gegner unterschätzt, riskiert, dass seine Altersvorsorge zwar auf dem Papier gut aussieht, im Alltag aber nicht mehr ausreicht.

Gegner NR. 3 - Die Zeit

Die Zeit ist ein besonderer Gegner. Gleichzeitig kann sie aber auch dein wertvollster Verbündeter sein, vorausgesetzt, du nutzt sie richtig.

Im Fußball entscheidet oft nicht nur die Qualität der Spieler, sondern auch der richtige Zeitpunkt für eine Aktion. In der Altersvorsorge gilt das genauso: Wer früh beginnt, verschafft sich einen entscheidenden Vorteil.

Der wichtigste Mitspieler dabei ist der Zinseszinseffekt. Er sorgt dafür, dass nicht nur die eingezahlten Beiträge Erträge erwirtschaften, sondern auch die bereits erzielten Erträge weiter für dich arbeiten. Je länger dein Geld Zeit hat zu wachsen, desto stärker wirkt dieser Effekt.

Wer früh mit dem Vermögensaufbau beginnt, kann oft mit überschaubaren Beiträgen ein beachtliches Ergebnis erreichen. Wer dagegen viele Jahre wartet, muss später deutlich höhere Beträge investieren, um das gleiche Ziel zu erreichen.

Deshalb ist Zeit in der Altersvorsorge ein Faktor, den man nicht zurückholen kann. Jeder ungenutzte Monat ist eine verpasste Spielminute.

Was ist die taktische Antwort auf die laufende Zeit?

Gegen die Zeit hilft keine Hoffnung und kein Zufall. Die beste Strategie ist, möglichst früh mit einer durchdachten Altersvorsorge zu beginnen und diese konsequent umzusetzen und immer wieder an den laufenden Lebensstandard anzupassen.

WAS SOLLTE JEDER IN DER HALBZEITPAUSE SEINER ALTERSVORSORGE BEACHTEN?

Plötzlich erhellt der Halbzeitpfiff im Stadion und alle 11 Fußballspieler begeben sich zum Trainer und zur Erholung in die Kabine. Stellen Sie sich vor, Ihr Trainer nimmt Sie in der Halbzeit kurz zur Seite. Es erfolgt kein langer Vortrag, wie es in der Regel üblich ist, wenn die erste Halbzeit nicht so gelaufen ist, wie man es vor dem Spiel besprochen hat. Es folgen keine komplizierten Fachbegriffe, die keiner versteht.

Es folgen nur drei entscheidende Fragen:

1. Wissen Sie, wie hoch Ihre persönliche Rentenlücke heute ist?

2. Nutzen Sie bereits alle drei Vorsorgesäulen aktiv für Ihre finanzielle Zukunft?

3. Haben Sie einen konkreten Plan für Ihren Ruhestand, oder läuft die Zeit einfach weiter, wie es fast in jedem Alltag läuft?

Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen mit Nein beantworten, sollten Sie jetzt diese bAVNews bis zum Ende lesen .

Denn Altersvorsorge ist kein Thema für irgendwann. Jede Entscheidung, die heute nicht getroffen wird, kann später teuer werden. Gleichzeitig gibt es oft deutlich mehr Möglichkeiten, als vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bewusst ist, gerade über den Arbeitgeber, staatliche Förderungen und eine strukturierte betriebliche Altersversorgung.

WIE SOLLTE DIE TAKTIK IN DEM FUßBALLSPIEL DEINER ALTERSVORSORGE AUSSEHEN?

Ein guter Trainer hat immer einen Spielplan. Und genau so braucht auch deine Altersvorsorge eine klare Taktik. Denn wer ohne Strategie vorsorgt, überlässt seine finanzielle Zukunft dem Zufall.

Hier sind die fünf Grundregeln einer starken Altersvorsorge-Taktik:

Regel NR. 1: Früh anfangen

Es geht nicht darum, perfekt zu starten. Entscheidend ist, überhaupt zu starten. Wer bereits mit 25 Jahren monatlich 100 Euro investiert, kann am Ende oft besser aufgestellt sein als jemand, der erst mit 45 Jahren mit 500 Euro monatlich beginnt.

Regel NR. 2: Breit aufstellen

Eine gute Vorsorge setzt nicht alles auf eine Karte. Gesetzliche Rente, betriebliche Altersversorgung und private Vorsorge sollten sinnvoll zusammenspielen. Erst das Zusammenspiel aller drei Säulen macht die Strategie stabil.

Regel NR. 3: Steuervorteile nutzen

Gerade die betriebliche Altersversorgung (bAV) bietet steuerliche und sozialabgabenrechtliche Vorteile, die viele Menschen ungenutzt lassen. Wer diese Möglichkeiten nicht prüft, verschenkt unter Umständen wertvolles Potenzial. Das gleiche trifft auf die Rürup-Rente zu, die allerdings nicht so flexibel in der Auszahlungsphase ist, als die bAV.

Regel Nr. 4: Regelmäßig analysieren

Ein Spielplan, der nicht angepasst wird, verliert mit der Zeit an Wirkung. Gehaltserhöhung, Familiengründung, Jobwechsel oder neue Lebensziele: Veränderungen im Leben sollten auch in der Vorsorgestrategie berücksichtigt werden.

Regel Nr. 5: Mit Experten arbeiten

Kein Bundesliga oder National-Trainer gewinnt dauerhaft allein. Auch bei der Altersvorsorge ist professionelle Unterstützung entscheidend, um Chancen zu erkennen, Fehler zu vermeiden und die richtige Taktik für die eigene Zukunft zu entwickeln.

WAS SIND DIE HÄUFIGSTEN EIGENTORE IN DER ALTERSVORSORGE?

Ein Eigentor passiert oft nicht aus böser Absicht. Es passiert in einem Moment der Unachtsamkeit, durch eine falsche Entscheidung oder weil man zu lange gezögert hat. Erst ist da der Schock. Dann die Enttäuschung. Und oft auch die bittere Erkenntnis: Das hätte vermeidbar sein können. Genauso ist es auch bei der Altersvorsorge. Viele Fehler entstehen nicht, weil Menschen nichts tun wollen, sondern weil sie zu spät handeln, falsch einschätzen oder wichtige Entscheidungen immer wieder aufschieben.

Eigentor Nr. 1: Warten, bis man mehr verdient

Diesen perfekten Moment gibt es selten. Entscheidend ist nicht die Höhe des ersten Beitrags, sondern der Start. Anfangen ist wichtiger als Abwarten.

Eigentor Nr. 2: Nur auf die gesetzliche Rente setzen

Wer sich allein auf die gesetzliche Rente verlässt, riskiert eine Versorgungslücke. Eine starke Altersvorsorge braucht mehr als nur eine Säule.

Eigentor Nr. 3: Eine alte Anlagestrategie fortführen

Viele Anlagestrategien laufen seit Jahren unverändert weiter, ohne dass geprüft wurde, ob sie noch zur aktuellen Lebenssituation, zum Einkommen oder zum Ruhestandsziel passen.

2 Beispiele aus der Versicherung:

1. Die alte Direktversicherung (§ 40B ESTG):

Dieser interessante Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge gehörte noch nicht zu dem Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung, sondern musste vom Arbeitgeber genehmigt werden. Das war nicht der Vorteil. Der Vorteil, lag an der steuerfreien einmaligen Kapitalauszahlung, die durch die laufende abgeführte Kapitalauszahlung. Der zweite Vorteil ist genau der, warum man in der heutigen Zeit diesen Durchführungsweg prüfen sollte. Die zahlenden Beiträge waren nur dann sozialversicherungsfrei, wenn diese aus Sonderzahlungen (z.B. Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld) bedient wurden. In der heutigen Zeit führen moderne Arbeitgeber nur noch 12 Gehälter und somit entfällt dieser Vorteil und die Folge ist, dass man einen doppelten Sozialversicherungsbeitrag bezahlen muss. Jetzt in der Ansparphase und bei Leistungsbezug. Das gibt es in der neuen Direktversicherung nicht mehr. Unabhängig der Beitragszahlung werden grundsätzlich die Beitragszahlungen der Direktversicherung bis zu 4 Prozent der deutschen Rentenbeitragsbemessungsgrenze sozialversicherungsfrei umgesetzt.

2. Verträge mit einem hohen Garantiezins (Höchstrechnungszins)

Enthält ein alter Versicherungsvertrag einen sehr hohen Rechnungszins, wird dieser gegenüber anderen Verträgen im Bestand mit einem geringeren Garantiezins (BGH Urteil vom 18. September 2024 - IV ZR 436/22) in der tatsächlichen Gesamtverzinsung pro Jahr schlechter gestellt. Diese Tatsache ist aufgrund der Bilanzrichtlinien für Versicherungsunternehmen durch das Solvency II entstanden. Hier sollte genau geprüft werden, ob ein anderer Vertrag mit einem geringeren Rechnungszins aber einer höheren Gesamtverzinsung eine bessere Rendite abbilden kann.  

Eigentor Nr. 4: Alles auf eine Karte setzen

Nur Immobilien, nur ETFs oder nur Versicherungen: Eine einseitige Aufstellung kann schnell zum Risiko werden. Wer stabil vorsorgen möchte, braucht eine ausgewogene Strategie.

Eigentor Nr. 5: Zu spät anfangen und dann zu viel riskieren

Wer lange wartet, versucht später oft, verlorene Zeit durch höhere Risiken aufzuholen. Genau das kann gefährlich werden. Besser ist eine rechtzeitige, planvolle Vorsorge.

WARUM BENÖTIGE ICH EINEN PROFESSIONELLEN TRAINER FÜR DIE ALTERSVORSORGE?

Kein Weltmeister-Team gewinnt dauerhaft ohne Trainer. Ein guter Trainer erkennt, wo Sie heute stehen. Er kennt die Regeln des Spiels. Er sieht die Lücken, bevor sie zum Problem werden. Und er entwickelt einen Plan, der zu Ihnen passt, nicht zu irgendeinem Standardmodell.

Genau das machen wir bei den bAVProfis®.

Wir analysieren Ihre persönliche Situation, zeigen Ihnen Ihre Rentenlücke und entwickeln ein individuelles Konzept, das zu Ihren Zielen und Ihrer Lebenssituation passt. Dabei begleiten wir Sie Schritt für Schritt auf Ihrem Weg zu einer besseren Altersvorsorge.

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